"Dit kannste unter Ulk verbuchen!"
Das ultimative Berlin-Programm

 

II. Großes Berlin-Programm

mit Sabine Genz und Franziska Hausmann
Regie: Peter Tepper

 

Jibt Dir det Leben mal een Buff,
denn weene keene Träne.
Lach Dir’n Ast, und setz Dir druff,

Und baumle mit de Beene.

 

 

Aktives Bild
 
Dieser kleine Vers - ein Hohelied auf den Humor! Vor über hundert Jahren im wilhelminischen Berlin entstanden, könnte er so etwas wie das Motto unseres Programms. „Dit könn se unter Ulk verbuchen!“ sein. Ja, all die kleinen und großen Enttäuschungen, die täglichen Ärgernisse, die Blessuren und Verletzungen mit einem Lachen zu heilen. Denn das Lachen, hat die unwahrscheinliche Fähigkeit, nicht nur den Mund zu öffnen, sondern auch das Gehirn.

Berliner Humor! Die Stadt mit ihren tausend Gesichtern und all ihren Facetten gerecht zu beschreiben, ist nahezu unmöglich.

Weil, sie ist eigentlich alles zusammen. Flirrende Metropole und zugleich finsterste Provinz. Schmelztiegel sozialer Konflikte, mit lauter hektischer Geste aufbrausend, aber dann doch wieder von zur Schau gestellter cooler Gelassenheit. Hilflos chaotisch oft - doch im nächsten Moment mit peinlich verbeamteter preußischer Gründlichkeit.
Unser erstes großes Berlin-Programm hatte den Titel „Große Schnauze und keen Zahn drin“ Hat sich seither Berlin verändert? Aber ja. Die Schnauze ist größer geworden. Und noch immer keen Zahn drin.
Und darum legen wir, vom „Charly M.“, heute einen Zahn zu. Nicht verbissen zwar – aber Kabarett mit Biss. Und Schnauze! Mit sprichwörtlicher „Berliner Schnauze“.
Seien Sie unser Gast, ob zugereist, eingewandert oder Ur-Berliner, bei unserem neuen großen Berlin-Programm „Dit könn se unter Ulk verbuchen.“

Dieser Stadt gehört unsere Liebe und unser Zorn über sie. Aber man hört, das wäre bei längeren Liebesverhältnissen des Öfteren so.